Unterkunft

Die Burgl-Hütte und ihre wundervolle Umgebung sind mir schon seit meiner Jugend in den 60er - Jahren bekannt und vertraut. Wir haben im Familienkreis noch mit dem Zitter-Karl gesungen, wir wurden im tiefsten Winter von der Burgl selbst noch mit Wärme, Getränk und herrlichem Vesper versorgt - und wir haben es über viele Jahre so genossen. Nun habe ich selbst die Gelegenheit geboten bekommen, als Hüttenwirt das Leben und Geschehen auf der Burglhütte mit zu erleben, zu gestalten und zu begleiten.

Die 150 Jahre alte Burgl Hütte ist in Privatbesitz und wird als solche schon über 70 Jahre als Jausenstation & Schutzhütte betrieben.

 

Persönlicher Kommentar des Hüttenwirts über die Hütte:

Die Burglhütte ist mittlerweile eine Oase mitten in der Bergwelt, alleine schon die Gaststube ist ein Besuch wert. Altes Kulturgut mit neuer Technik so zu verbinden, dass die behördlichen Auflagen erfüllt sind, und dennoch die Urtümlichkeit der Berghütte erhalten bleibt, war und ist unser Ziel. Es ist leider nie ganz möglich, bei wirtschaftlichem Tun keine Spuren zu hinterlassen. Nachhaltiges Denken und ökonomisches Handeln reduziert aber diesen Schaden auf das Notwendigste. 

Herrlich klares Wasser kommt aus der eigenen Quelle, die Wärme wächst in Form von Holz in den Wäldern der Burgl-Alpe, den heutzutage halt doch benötigten Strom liefert immer wieder die Sonne - aber halt nicht jeden Tag! Daher bitte ich um Verständnis, dass es kein tiefgekühltes Eis, keinen "Latte macchiato" aus der Espressomaschine, keine Handy- oder gar EBike-Ladestationen und auch keine Zimmerbeleuchtung gibt.